Über uns

Der Jetztzeit Club, das sind die Fotografen Nadine Targiel, Florian W. Mueller und Michael Streckbein. Alle drei widmen sich aus unterschiedlichsten Richtungen den künstlerischen Aspekten der Fotografie. Alle drei verfolgen dabei ähnliche Ziele:
Neugierig wollen sie machen. Den Blick des Betrachters vom Banalen auf die Besonderheit im Gewöhnlichen lenken, vom Bekannten und Vertrauten zum Neuen und Ungewohnten wenden.
Sie möchten dem Betrachter die Möglichkeit geben, Wahrnehmung und Wirklichkeit gegenüber zu stellen.

Mit diesem Ansatz werden sie inzwischen international nicht nur wahrgenommen, sondern ausgezeichnet, ausgestellt und publiziert.

„Gerade das Wechselspiel der so unterschiedlichen Ansätze machte die Ausstellung so spannungsreich. Das Projekt Jetztzeitclub war für Targiel, Hawemann, Müller und Streckbein eine Art Pilotprojekt. Im Titel (der ersten Ausstellung) haben sie es noch vorsichtig als „zaghafte Konsequenz“ beschrieben. Nach dem großen Publikumsinteresse sollte feststehen, dass es eine Fortsetzung geben muss.“

Jürgen Kisters, Kölner StadtAnzeiger

Nadine Targiel arbeitet mit Layern und Schichtungen, die sinnbildlich für die Inhalte ihrer Arbeiten sind und die Grenze zwischen Fotografie und Grafik verschwimmen lassen. Die Formensprache von Targiels Werken bewegt sich zwischen minimalistischer Klarheit und impressionistischem Charakter mit oft malerischem Duktus.

Florian W. Mueller ist ein international ausgezeichneter, ausgestellter, publizierter und gebuchter Fotograf. Seine Spezialgebiete sind Architektur, Landschaft, Werbung und abstrakte Fotografie. Seit 2013 ist er professionelles Mitglied der renommierten BFF (Berufsverband freier Fotografen und Filmgestalter) eV) neben großen Namen wie FC Gundlach, Peter Lindbergh, Sarah Moon oder Oliviero Toscani und wurde 2018 in den regionalen Vorstand gewählt.

Im Jahr 2016 trat er der renommierten AOP (Association of Photographers) in London bei und wurde Finalist bei den AOP Awards 2016. Im Jahr 2017 war er sechsmaliger Finalist und gewann einen der begehrten 12 AOP Awards.

Ähnlich wie in der Malerei wo der Maler Strich für Strich aus Form und Linie die Bildfläche füllt, benutzt Michael Streckbein hier den Prozess der Reduktion. Mancher Farbton wird weicher, manche Linie stärker, bis die Bildfläche an sich ein Spiel mit Licht, Dunkel, Farbnuancen und Schatten eine eigene, in sich geschlossene Einheit bildet. So wird das Bild ein von Hand manipulierter Ausdruck des Empfindens und der Beobachtung des Künstlers, ohne sich vollkommen von seinem Ursprung als fotografisches Medium zu lösen.