Der jetztzeit Club, das sind drei Fotokünstler, die gemeinsam ein Ziel haben: Ungewöhnliches zu zeigen, den Augen und den Gedanken Momente des Innehaltens gönnen, der Realität das Gewöhnliche nehmen.
Sie möchten dem Betrachter die Möglichkeit geben, Wahrnehmung und Wirklichkeit gegenüber zu stellen.

Florian Müller


Die Verbindung des Visuellen und der Kommunikation ist eine seiner Triebfedern in der Findung neuer Motive und Bildideen. In einer Welt, die getrieben ist von „Höher“, „Schneller“, „Weiter“, sieht er den Fortschritt im Innehalten. Bilder und visuelle Räume zu schaffen, die den Betrachter zum Verweilen, fast schon zur Kontemplation einladen, sind sein Ziel. Im Gewöhnlichen das Besondere, im Alltäglichen das Spezielle zu entdecken, ist sein Antrieb.

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Nadine Targiel


Die Künstlerin arbeitet mit Layern und Schichtungen, die sinnbildlich für die Inhalte ihrer Arbeiten sind und die Grenze zwischen Fotografie und Grafik verschwimmen lassen. Die Formensprache von Targiels Werken bewegt sich zwischen minimalistischer Klarheit und impressionistischem Charakter mit oft malerischem Duktus.

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Michael Streckbein


Ähnlich wie in der Malerei wo der Maler Strich für Strich aus Form und Linie die Bildfläche füllt, benutzt der Künstler hier den Prozess der Reduktion. Mancher Farbton wird weicher, manche Linie stärker, bis die Bildfläche an sich ein Spiel mit Licht, Dunkel, Farbnuancen und Schatten eine eigene, in sich geschlossene Einheit bildet. So wird das Bild ein von Hand manipulierter Ausdruck des Empfindens und der Beobachtung des Künstlers, ohne sich vollkommen von seinem Ursprung als fotografisches Medium zu lösen.

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